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Type first few letters of name: Autor Titel


Max Stirner und Rudolf Steiner: Vier Aufsätze (D, E)

Karl Ballmer, Peter Wyssling (Herausgeber), Martin Cuno (Herausgeber)

Finde dieses Buch bei buch7.de | eurobuch.com | buchhandel.de | books.google.com ASIN=3930964244, Category: Philosophy, Language: D, cover: PB, pages: 56, year: 1995.

Die weitestgehende Zustimmung, die Steiner dem von Max Stirner propagierten absoluten Egoismus zuteil werden ließ, wird in der Regel ignoriert. Stirners Der Einzige und sein Eigentum verdient nicht nur deswegen anthroposophischerseits Beachtung, weil Steiner nach eigenen Worten im ersten Teil seiner "Die Philosophie der Freiheit" den philosophischen Unterbau für die Stirnersche Lebensauffassung geliefert hat. Steiner legt, so Ballmer, die an Stirner entwickelte Idee der Wahrheit (Wie man aus dem Welterkenner der Weltherrscher, aus dem Priester der Wahrheit der Herr der Wahrheit werden kann, das ist für ihn die Frage.) seinem eigenen Wirken zugrunde.

Insbesondere wer an der Anthroposophie die (schnell verstandene) Christlichkeit schätzt, wird mit Steiners positivem Verhältnis zu Stirner massive Probleme haben:

Ballmer sieht in Stirners Der Einzige und sein Eigentum nicht weniger als das repräsentative Buch des 19. Jahrhunderts. Aus dezidiert anthroposophischem Blickwinkel liest er aus Stirner anderes und mehr heraus als nur eine "genialische Marotte" (Egon Friedell). Sein Resultat: "Die spekulative Philosophie ist Abendrot, Stirner mag uns Frühschein und Zwielicht eines neuen Tages bedeuten."

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Hier eine Leseprobe vom Anfang des Buches (mit englischer Übersetzung) - Read the first few pages of this book in English:

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Ein Buch feiert sein hundertstes Geburtsjahr

Es gibt in der Weltliteratur Bücher, durch die man einem ganzen Zeitalter ins Gesicht blickt. So ist Dantes "Göttliche Komödie" ein für das Hochmittelalter repräsentatives Werk. Dantes Darstellung des Paradieses und der Hölle war nie ein volkstümliches Buch, es eignet sich nicht zum Gassen- und Stubengebrauch eines niederen Klerus. Es ist mehr ein Buch für Philosophen, die sich für die dichterischen Jenseitsphantasien eines kühnen Geistes interessieren. Wer über "Bildung" verfügt, weiß, daß Dantes Buch ein "christliches" Buch ist; daß in ihm das "christliche Mittelalter" repräsentiert ist. Man kann aber auch – im Bogen an der geschätzten "Bildung" vorbei – die Überlegung anstellen, daß der Buchtitel "Divina Comedia" (Göttliche Komödie) doch eigentlich für das fromme Mittelalter eine ganz beträchtliche Herausforderung bedeuten mußte. Ein freier Geist, ein Freidenker, wagte es, von der "göttlichen Weltregierung" als von einer – Komödie zu sprechen. Man versuche sich doch einmal die Wiederholung dieses Vorganges in unseren eigenen Zeiten vorzustellen: Wahrscheinlich würde es einer treueidgenössischen militärischen oder nichtmilitärischen Zensurbehörde einigen Schweiß verursachen, wenn sie darüber zu befinden hätte, ob im Jahre 1945 ein Buchtitel "Die Komödie des Stellvertreters Gottes" opportun sei. Dennoch ist Dantes Dichtung repräsentativ für die geheimsten Triebkräfte des "christlichen Mittelalters"; es beweist bis auf den heutigen Tag die Tatsache, daß damals im 12. und 13. Jahrhundert kühne Fortschrittsgeister auftraten, die zum bloß überlieferten Ideenbesitz immer mehr in ein ganz /persönliches/ Verhältnis treten wollten, – als ahnungsvolle Vorläufer der Renaissance. Der Weg solcher Geister führte allerdings nicht in die theologische Systematik, sondern in die weniger verbindliche – Dichtung.

Auch das 19. Jahrhundert hat sein repräsentatives Buch. Es wird in diesem Jahre 100 Jahre alt. Es ist ein so gut wie unbekanntes Buch, von dem man in den offiziellen Lehrbüchern nur in knappen Andeutungen erfährt, daß es ein ruchloses Buch sei, oder auf die einfachste bürgerliche Formel gebracht, daß es ein "gefährliches" Buch sei. Es muß ein besonderes Buch sein, da sich sogar die Revolutionäre Marx und Engels heftig dagegen wandten. Daß die damalige Zensur das Buch verbot, versteht sich von selbst. Sein Verfasser ernährte sich als Professor an einer Berliner höheren Mädchenschule. Man weiß nicht, wie der Verfasser ausgesehen hat, es gibt kein Bildnis von ihm. Ein in Deutschland lebender vornehmer Engländer ließ es sich angelegen sein, in unermüdlicher Kleinarbeit jahrzehntelang alles zu erfragen und zu erforschen, was als Material zu einer Biographie des Verfassers des repräsentativen Buches dienen konnte. Durch den Biographen John Henry Mackay haben wir einige Kenntnis des Lebens von – Max Stirner. Mackay legte ein Stirner-Archiv an, das er (der Not gehorchend, nicht dem eigenen Triebe, da nun einmal die Tatsachen der Ökonomie den Tatsachen des Bewußtseins vorauszugehen scheinen) um 1930 nach Moskau verkaufte, weil man dort Stirner als den gefährlichsten Gegner Hegels und der Hegelianer Marx und Engels zu schätzen wissen wird.

Max Stirner (1806–1856)

Im Jahre 1845 erschien Max Stirners (er hieß mit seinem bürgerlichen Namen Johann Caspar Schmidt, stammte aus Bayreuth und lebte in Berlin) /"Der Einzige und sein Eigentum"/. Man könnte hinter dem Buchtitel ein – theologisches Werk vermuten. Wer weiß: vielleicht wird man dereinst dieses sehr untheologische Teufelsbuch insofern als das theologischste Werk des 19. Jahrhunderts betrachten, als Stirner darin mit ruchlosem Scharfsinn aufzeigt, wie sich der Theologengott verhalten würde, wenn er mehr wäre als ein abstrakter Theologengedanke, wenn er eine gegenständliche wirkliche Person wäre. Die Geistesgeschichte wird den "Theologen" Stirner möglicherweise als den Testamentsvollstrecker der an ihr Ende gelangten theologischen Denkart bezeichnen, die ja nie etwas anderes sein konnte als der Versuch, einen Gott aus menschlichen Gedanken zu konstruieren. Die Alten, lange vor der Zeit der Herrschaft des Theologengottes, hatten es sich in Sachen der Religion bedeutend saurer werden lassen. Im vorchristlichen Altertum wollten die kühnen Menschengeister nicht bloß zu Gedanken und Begriffen /über/ Gott gelangen, sie wollten selber "göttlich" werden. Göttlichkeit war das Ziel ihrer eigenen menschlichen Vervollkommnung, die darin bestand, nicht nur für das kleine Ego verantwortlich zu sein, sondern die Verantwortung auszudehnen auf das Werden und Gedeihen von größeren Lebenszusammenhängen. In diesem Sinne waren Könige im vorchristlichen Orient "Götter": verantwortlich wissende Menschen, wissend um Zusammenhänge und Gesetze der Weltentwicklung. Analoge moderne Aspirationen müssen dagegen schon aus dem Grunde lächerliche Dilettantismen sein, weil die Menschheit seit bald zweitausend Jahren zu der Überzeugung heranerzogen wurde, man könne über das Wesen der Welt und des Menschen nichts wissen, man dürfe an das Höhere nur "glauben". Nur den Theologen ist es im "Glaubens"-Zeitalter erlaubt, den Gott samt seinen Absichten und Plänen in selbstfabrizierten Gedanken zu beschreiben. Und nun kam dieser Stirner und zeigte – Ironie oder Ernst ? –, wie der theoretisch /gedachte/ Theologengott sich ausnimmt, wenn Stirner als Denker selber gleichsam dieser Gott ward. Dadurch war durch Stirner die Frage aufgeworfen, ob der ausgedachte Theologengott vielleicht eine Karikatur echter "Göttlichkeit" sei.

Hundert Jahre nach dem Erscheinen von Max Stirners "Der Einzige und sein Eigentum" fallen 10-Tonnen-Bomben auf Europa, um den Menschen zu demonstrieren, daß die Welt renovationsbedürftig sei. Stirners Buch wollte die Menschheit auf rein ideelle Weise auf die gleiche Notwendigkeit hinweisen. Die bürgerliche Welt der "Bildung" aber zog es vor, über Stirner Witze zu reißen und seine Denkerleistung in die Vergessenheit zu versenken. Es war für den bürgerlichen Liberalismus (und erst recht für den Nazismus) bequemer, sich statt an Stirner an Nietzsche zu halten. Aus Nietzsche konnte die Reaktion zur Not noch immer, nach ultramontanem Vorbild, einen irrenden "Gottsucher" machen, von einer gütigen Vorsehung als tragisch-mahnendes Exempel in die Welt gesandt. Aus Stirner wird sich nicht in der gleichen Weise ein "Gottsucher" machen lassen, – es wäre denn, daß man in einer Zukunft zur Vorstellung eines Gottes vorstoßen würde, dem an Menschen vom Schlage Stirners mehr gelegen wäre als an "Christen". Die liberale Bildungswelt entledigte sich Stirners nach der Vogel-Strauß-Methode, – denn tatsächlich brachte Stirner nur letzte Fragemöglichkeiten zum Ausdruck, die sich folgerichtig und unabweisbar aus zweitausend Jahren philosophisch-theologischer Entwicklung ergeben. Es geht um die Frage des Menschen. Stirner erwählte sich in der Menschenfrage unter den Zeitgenossen den einflußmächtigen Philosophen Feuerbach zum Gegner. Feuerbach kritisierte die landläufigen Vorstellungen über das Wesen des Christentums und lehrte: "Das Wesen des Menschen ist des Menschen /höchstes Wesen/; das höchste Wesen wird nun zwar von der Religion /Gott/ genannt und als ein /gegenständliches/ Wesen betrachtet, in Wahrheit aber ist es nur des Menschen eigenes Wesen, und deshalb ist der Wendepunkt der Weltgeschichte der, daß fortan dem Menschen nicht mehr /Gott/ als Gott, sondern der Mensch als Gott erscheinen soll." (Wesen des Christentums S. 402). Gegen diese Lehre Feuerbachs protestiert Stirner mit kristallklaren Gedanken. Sein Protest stellt klar, daß es gar nicht auf das "Wesen" eines Gottes ankommt, sondern darauf, daß das Wesen als Wesen auch /existiert/. Stirner sagt: "Das höchste Wesen ist allerdings das Wesen des Menschen, aber eben weil es sein /Wesen/ und nicht er selbst ist, so bleibt es sich ganz gleich, ob wir es außer ihm sehen und als 'Gott' anschauen, oder in ihm finden und 'Wesen des Menschen' oder 'der Mensch' nennen." ["Der Einzige und sein Eigentum", p44] Die einigermaßen mit der philosophischen Situation der Gegenwart Vertrauten wissen, daß – seit der anthropologischen Wendung der Philosophie im Zusammenhange mit Heidegger – allen philosophischen Diskussionen der Gegenwart der Widerspruch zwischen Feuerbach und Stirner zugrunde liegt. Man sehe darauf hin nur etwa die bisher erschienenen vier Jahrbücher der Schweizerischen Philosophischen Gesellschaft an. Dort wird allerdings weder von Feuerbach noch von Stirner gesprochen, denn es ist akademische Sitte, "gefährliche" Namen zu vermeiden und dafür die ungefährlichen umso öfter zu nennen.

Reproduziert mit Genehmigung von LGC Edition

A book celebrates its one-hundred's birthday

There are books in world literature, through which one faces a whole epoche. Such is Dante's "Divine Comedy" a representative work for the late mid-ages. Dante's illustration of the paradise and the hell was never a book for the folk, it isn't suitable for the street and living room use of the lower clerus. Rather it is a book for philosophers, who are interested in the poetical beyond-world phantasies of a couragous bold spirit. Someone who has "education", knows that Dante's book is a "Christian" book; that in it is represented the "Christian mid-ages". One can also – circling around the valued "education" – think, that actually the title "Divina Comedia" (Divine Comedy) must have meant a rather strong challenge for the pietist mid-ages. A free spirit, a free thinker, dared to speak of the "divine government" as of a – comedy. One should try to imagine the repetition of this process in our own times: It would probably cause a lot of sweat to the [Swiss] confederate military and non-military censors' office, if they had to decide, whether a book entitled "The comedy of the vice-God" would be opportune in the year 1945. Nevertheless is Dante's poetry representative for the most secret forces of the "Christian mid-ages"; until today it proves the fact, that back in 12th and 13th century appeared keen progress-spirits, who wanted to step from a traditional possesion of ideas into an ever more /personal/ relation, – as more ominous precursors of the renaissance. The direction of such spirits didn't lead in theological systematics but into the less compulsory - poesie.

The 19.th century also has its representative book. This year [1945] it becomes 100 years old. It is an almost unknown book mentioned only in short remarks in the official text books as being nefarious, or to bring it down to the simplest citizen formula, that it were a "dangerous" book. It must be a special book because even the revolutionaires Marx and Engels attacked it. That it was censored at the time goes without saying. His author earned a living as a professor at a higher scool of girls in Berlin. Nobody knows how he looked like, no photography of him exists. During several decades a noble Englishman living in Germany undertook the work to collect all material which could be used to find out and research everything which could be used to write a biography of the author of the representative book. Through the biographer John Henry Mackay do we have some knowledge of the life of Max Stirner. Mackay created a Stirner archive which he (obeying to the hardship, not his own instincts, since the facts of economy seem to preced the facts of awareness [Bewusstsein]) sold to Moscow in 1930, because one will value Stirner there as the most dangerous opposer of Hegel and the Hegelians Marx and Engels.

Max Stirner (1806–1856)

In 1845 appears Max Stirner's (his civil name was Johann Caspar Schmidt, born in Bayreuth and living in Berlin) /"The Ego and his Own."/ Behind the book's title one could suspect a – theological work. Who knows: maybe one will in the future look at this very untheological book insofar as the most theological work of the 19.th century because Stirner therein shows with nefarious sharp sense how the theological god would behave, if he were more than an abstract theological thought, if he were a concrete, real person. Maybe the history of mind [Geistesgeschichte] will call the "theologician" Stirner as executive of the will of theological thinking which came to its end, which never was anything else than the attempt to construct a god out of human thoughts. What concerns the religion, the Old [Greeks], long before the time of the reign of the theological god, had it let become much more sour. In pre-Christian times the keen spirits of mankind wanted by themselves become "god-like." Godlikeness was the goal of their own human perfection [Vervollkommnung] which consisted in, being not only responsible for small Ego, but to extend the responsibility into coming-into-being and flourishment of bigger life connections. In this sense were kings of pre-Christian West "gods": responsible knowing people, knowing the connections and laws of world evolution. Analogous modern aspirations must in contrast be ridiculous dilettantisms for the one reason alone, because since 2000 years mankind was educated to the conviction, that one could not know anything about the essence [Wesen] of the world and the man, one could only "believe" in the higher [world]. In the faith-epoch, only the thologicians are permitted to describe god together with his intentions and plans in self-fabricated thoughts. And now came this Stirner and showed – irony or serious? – how the theoretically /thought-out/ theological-god manifests himself, if Stirner as thinker himself were [ward] quasi this god. Thus was created the question by Stirner whether the thought-out theological-god probably was [sei] a carricature of a real "divinity."

One hundred years after the publication of Max Stirner's /"The Ego and his Own"/ fall 10-ton-bombs on Europe in order to demonstrate to men that the world is in need of renovation. Stirner's book wanted to point mankind via pure idealistic way to the same need but the civilian world of "education" prefered to make fun of Stirner and to sink his power of thought into forgetness. It was more comfortable for civilian liberalism (and even more for Nazism) to hold on to Nietzsche instead of Stirner. In reaction Nietzsche could always if necessary, according to ultramontane example [Vorbild], be made to an erratic "seeker of god", sent to the world by a kind of predestination as tragical-reminding example. Stirner can't be transformed in the same way to a "god-seeker," -- except if one could in the future advance to the idea [Vorstellung] of a god, who would prefer men like Stirner over "Christs." The libertarian world of education got rid of Stirner by the head-in-the-sand attitude -- because in fact Stirner expressed only final possibilities of questioning, which result consequently and unanimously from 2000 years of philosophical-theological development. It is about the question of man. In the question of man, amongst contemporaries, Stirner chose the influencial philosopher Feuerbach as an opponent. Feuerbach critiziced the popular ideas about the essence of Christianism and tought: "the being of man is man's /highest being;/ the highest being is indeed called /god/ by the religion and is considered a /concrete/ [gegenständliches] being, and thus the turning point of world history is, that in the future /god/ should not appear as god, but man should appear as god." ("Essence of Christianism" [Wesen des Christentums], p402) Stirner protests with cristal-clear thoughts against this teaching of Feuerbach. His protest makes clear that it is not about the 'being' of a god but that the being also /exists/ as a being. Stirner says: "The supreme being is indeed the essence of man, but, just because it is his /essence/ and not he himself, it remains quite immaterial whether we see it outside him and view it as "God," or find it in him and call it "Essence of Man" or "Man." ["The Ego and His Own", Max Stirner, Translator: Steven T. Byington, p21]" Those who are rather familiar with the philosophical situation of the present know, that -- since the anthropological change of course in the context of Heidegger - all philosophical discussions of present time are rooted in the contradiction between Feuerbach and Stirner. It suffices to examine the so far appeared four year-books of the Swiss Philosophical Society. Therein they talked however neither about Feuerbach nor about Stirner because it is academic habit to avoid "dangerous" names and instead mention the less dangerous the more often.

English translation Copyright © (2012) by ibs