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Kritische Essays zur europäischen Literatur (2.te erw. Auflage?)

Ernst Robert Curtius

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Rezension des in dem Buch enthaltenden Essays "Goethe - Grundzüge seiner Welt" von interesting-books-selector.com:

Nur was ewig ist, dafür lohnt es sich zu leben, das war Goethe bewusst.

Nur die Wahrheit, das Schöne und das Gute ist ewig bzw. Wahrheit, Gerechtigkeit und Schönheit, statt Einigkeit (Brüderlichkeit, d.h., eine gesellschaftlich (Tyrannei der Massen) aufgezwungene Solidarität), Recht und Freiheit.

Die Freiheit stellt sich nur durch individuelles, aber persönlichkeitsentäussertes, selbständiges Denken des Einzelnen ein und kann nicht vom Staat verliehen werden.

Ernst Robert Curtius (1886-1956) erklärt in seinem Essay, dass Goethe Denker und Weiser aber nicht Philosoph war. Goethe lebte zeitunabhängig und war Weltbewohner. Er hatte nicht die Vollendung Dantes, aber er ueberschaute die Jahrtausende. Dante lebte nur im Latinischen.

Nach aussen repräsentierte er, wo es sein musste, um seinem Brotgeber die Pflicht zu erfüllen, aber sein eigentliches Leben war nach innen gewendet, d.h. esoterisch. Nur seinen engsten Freunden (z.B. Eckermann) sagte er in Briefen, was er wirklich dachte und wusste, bzw. was er nicht sagen wollte, z.B.:

Goethe lebte im beginnenden Zeitalter der Massen, aber er war überzeugt, dem Zeitgeist des Tages sollte man nur grosse weltgeschichtliche Ereignisse entgegensetzen. Er hatte das Bedürfnis nur für wenige zu existieren und das Geheimnis auzusuchen. (Goethe war ein sog. Eingeweihter, siehe mehr dazu in den Schriften von Rudolf Steiner.) Der altersweise Goethe sagt nie wie der immer geschäftigt strebende Faust über den Augenblick: sondern So hat der den Augenblick doch angehalten - aber für immer.

"Es ist an der Zeit!"