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Welterfahrung und Kunstgestalt. Über die Notwendigkeit von Kunst und Dichtung

Detlev Lüders

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"Was ist das Schwerste von allem?
Was dir das Leichteste dünkt:
Mit den Augen zu sehen,
was vor den Augen dir liegt."
-- J.W. von Goethe

Nach Ansicht von Lüders liegt ein Schlüssel des Ge-wahr-werdens der Wirklichkeit in den Mythen Hölderlins. Das Buch enhält auch einen kritischen Briefwechsel mit einem belesenen Herausgeber Carl Otto Conrady (ab S. 117); aus den von Lüders verfassten Briefen hier einige kurze Zitate:


Kurzbeschreibung
Dieser Band enthält Aufsätze über Dichter, Maler und Denker — von Goethe und Hölderlin über Brentano, Mörike und Trakl bis zu van Gogh und Heidegger — sowie kunsttheoretische und kulturkritische Arbeiten. Die Beiträge sind, bei vielfältiger Thematik, durch eine gemeinsame Grundfrage eng miteinander verbunden: Sie stellen wieder die lange vernachlässigte, aber entscheidende Frage, was Dichtung und Kunst in ihrem Wesen sind und was sie für den Menschen leisten. Grundlegend ist dabei Hölderlins Einsicht, daß der Dichter "die Welt im verringerten Maßstab darstellt". Diese "Welt" zeigt sich als der unausschöpfbare Wesensraum des Menschen, für dessen Erkenntnis verengende Methoden wie etwa die psychologische oder soziologische unangemessen bleiben. Das Erscheinen der menschlichen "Welt" im Kunstwerk ist vor allem dem Stil zu verdanken: Er ermöglicht es, daß 'Welterfahrung' sich als 'Kunstgestalt' verkörpern kann. Sein Wesen wird im vorliegenden Band grundlegend erörtert. Die Aufsätze wenden sich an eine breitere Öffentlichkeit. Ihre Sprache ist frei vom Fachjargon und gut lesbar. Sie setzen sich kritisch mit der derzeitigen Gesellschaft und ihrem Kunstverständnis auseinander und sind ein aktueller, zum Überprüfen eigener Positionen einladender Beitrag zur gegenwärtigen, höchst kontroversen Diskussion über Dichtung, Kunst und Kultur.

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