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Der Mann neben Einstein. Ein Leben zwischen Raum und Zeit

Leopold Infeld

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Kurzbeschreibung
Leopold Infeld ist der begabteste junge Physiker Polens der 20er Jahre. Die Universitäten seines Landes bleiben ihm jedoch verschlossen: er ist Jude. Aus Resignation schreibt er an Albert Einstein. Und er erhält Antwort ... Der Junge hatte zwei große Fehler begangen. Er hatte die Tür zur elterlichen Wohnung zugeschlagen, ohne sich wenigstens einen Teil seines Geldes einzustecken. Doch fataler war, dass er in der Erregung vergessen hatte, den Wintermantel überzuziehen. Aber er war zu stolz, um umzukehren. Noch spürte er die Schläge des Vaters. Durch die Straßen des jüdischen Viertels von Krakau pfiff eisiger Wind. Hungrig, frierend und erfüllt von Hass war es Leopold unmöglich, einen klaren Gedanken zu fassen. War er ein schlechter Sohn? Nur weil er nicht betete? War er schlecht, weil er das väterliche Lederwarengeschäft nicht übernehmen, weil er auf das Gymnasium gehen und Physiker werden wollte? Nur eines wusste Leopold jetzt genau: Zurück wollte er nicht. Leopold Infeld ging seinen Weg. Bald kannte man ihn als Mitarbeiter von Albert Einstein. Doch er war auch der Bruder von Bronia, die, wie ihr Mann und ihr kleiner Sohn, von den Deutschen umgebracht wurde. Er war der Physiker, den Kanada beschuldigte, das Geheimnis der Atombombe an die Sowjetunion zu verraten. Er war der Junge, der sich gegen seine Eltern aufgelehnt und sie doch glücklich gemacht hatte." Infeld selbst war zunächst allem Anschein nach wohl alles andere als ein Überflieger, er bekennt mit erfrischender Offenheit (von der dieses Buch durchweg geprägt ist), wie er den Vorlesungen Professor Nathansons über Thermodynamik gefolgt ist: 'Ich besuchte diese Vorlesungen mehrmals, fasziniert von der Schönheit der Ausführungen, von denen ich nichts verstand.'" (Süddeutsche Zeitung) "Seine Lebenserinnerungen sind aber nicht nur dieser Einsteinkapitel wegen lesenswert." (Nürnberger Zeitung) "Infelds Autobiografie ist stilistisch sicher verfasst, mitreißend zu lesen und zudem natürlich ein bedeutendes Stück Zeitgeschichte, in der sich politische und persönliche Lebensbedingungen ständig und unmittelbar durchdringen. Ganz persönlich noch die Erinnerungen an die jüdische Schule, den strengen Vater, das Aufbegehren und die Hinwendung zur Wissenschaft." (Südkurier)

Über das Produkt
Leopold Infeld ist der begabteste junge Physiker Polens der 20er Jahre. Die Universitäten seines Landes bleiben ihm jedoch verschlossen: er ist Jude. Aus Resignation schreibt er an Albert Einstein. Und er erhält Antwort ... Der Junge hatte zwei große Fehler begangen. Er hatte die Tür zur elterlichen Wohnung zugeschlagen, ohne sich wenigstens einen Teil seines Geldes einzustecken. Doch fataler war, dass er in der Erregung vergessen hatte, den Wintermantel überzuziehen. Aber er war zu stolz, um umzukehren. Noch spürte er die Schläge des Vaters. Durch die Straßen des jüdischen Viertels von Krakau pfiff eisiger Wind. Hungrig, frierend und erfüllt von Hass war es Leopold unmöglich, einen klaren Gedanken zu fassen. War er ein schlechter Sohn? Nur weil er nicht betete? War er schlecht, weil er das väterliche Lederwarengeschäft nicht übernehmen, weil er auf das Gymnasium gehen und Physiker werden wollte? Nur eines wusste Leopold jetzt genau: Zurück wollte er nicht. Leopold Infeld ging seinen Weg. Bald kannte man ihn als Mitarbeiter von Albert Einstein. Doch er war auch der Bruder von Bronia, die, wie ihr Mann und ihr kleiner Sohn, von den Deutschen umgebracht wurde. Er war der Physiker, den Kana da beschuldigte, das Geheimnis der Atombombe an die Sowjetunion zu verraten. Er war der Junge, der sich gegen seine Eltern aufgelehnt und sie doch glücklich gemacht hatte.